Sucht Nr. 2: Bermudadreieck: Anorexie, Milchkaffee und Mitteilungsbedürfnis

Dieses sehr gefährliche und - für die Chefs unter uns - auch geschäftsschädigende Verhalten wird fast ausschließlich bei Kolleginnen festgestellt. Fatal ist die 3er-Verbindung der Neigungen und die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag.
Auf die Anorexieproblematik möchten wir an dieser Stelle nicht näher eingehen. Schuld sind sicherlich zahlreiche Vorbilder, die bekanntermaßen nie ungephotoshoped außer Haus gehen aber dennoch viele Frauen in eine tiefe Krise stürzen.
Diese Mitarbeiterinnen sind aufgrund ihrer Konstitution gar nicht zu normaler Arbeit in der Lage. Sie und ihre Projekte müssen von Kollegen aufgeppelt werden wie ein angefahrenes Igelbaby.
Diese Kolleginnen halten sich stets in der Nähe ihres Kaffeeautomatens auf um sich und ihren erbsengroßen Magen mit zwischen 5 und 8 Liter Milchkaffee mit kilimanjarohohen Milchschaumbergen zu vergiften.
Mit diesen Schwächen sind sie nur für leichte und sinnfreie Arbeiten wie Ablage und Kopiermarathon mit anschließendem Synchrontackern zu gebrauchen. Komplexere Arbeiten muss das kollegiale Umfeld mittragen.
Den Rest der Zeit verbringen diese Kolleginnen auf einer Kaffeefahrt durch die gesamte Agentur um dann mit Kollegen X über seine Beziehungsprobleme, mit Kollegin Z über ihre Geschlechtskrankheit zu sprechen und um die fotografischdokumentierte Ausbeute eines gelungenen Wochenendes im lockeren Kollegenrahmen zu präsentieren.
Was macht man nun mit solchen Mitarbeiterinnen? Am einfachsten wäre ein arrangierter Abend mit abschließender Schwangerschaft mit Kollegen X, der ja ohnehin Beziehungsprobleme hat. Die Zeit bis zum Mutterschutz lässt sie sich dann prima als Informantin für die Geschäftsleitung über das Privatleben der Mitarbeiter nutzen.
An dieser Stelle möchten wir Agenturen die Einrichtung eines Spendenkontos anbieten, die unter dem enormen Kaffeekonsum und unkonzentriertem, geschäftsschädigenden Verhalten von einzelnen, meist weiblichen Mitarbeitern zu leiden haben. Und die Beruhigung, dass es noch schlimmeres als Milchkaffeeintoxikation gibt: Chai grande!

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