Gefahren für Werber, Kapitel I - Neid

Jahrelang hat man sich hochgearbeitet, zwölf Praktika absolviert, mit dem Dozenten geschlafen, den Chef abends begleitet, alle zwei Jahre die Agentur gewechselt, mit dem Typ vom ADC geschlafen, den Chef abends begleitet, endlich einen Platz im internationalen Network bekommen. Und dann das:

deathpod2
(Künstler unbekannt, Material original iPod-Plakat, Farbe)

Nicht nur, dass man als hochbezahlte Ausnahmekreative die iPod-Kampagne aus USA importieren muss. Was sich dann bei der ersten Plakatserie in etwa so angehört haben dürfte: "Hey Texter! Was schreiben wir statt "10.000 songs" auf das deutsche Plakat?!?". Nein, da kommen irgendwelche Friedrichshainer Möchtegernghettokidrevoluzzer auf die Idee mit ein bisschen Schablone und Farbe aus der Dose dein Plakat zu verunstalten. Und das schlimmste: Damit die Menge deine Taten bestaunen konnte wurde richtig viel Geld in Druckereien und Klebeleute investiert. Und diese beschmierten Motive – die Leute da draussen LIEBEN sie, sie zeigen sie von sich aus anderen. Freiwillig. Massenhaft. Als einer der ersten zum Beispiel er hier.

Dieser Fall dokumentiert anhand einer international für ihre Innovationskraft gerühmten Kampagne, dass Werbung in jedem Fall nur zu Neid, Minderwertigkeitsgefühlen und Doctor Best führt.

Dieser Klassiker zeigt das Gegenteil :

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Lizzy_V4 - 16. Apr, 21:29

was weiss denn der Herr Doctor

_BEST schon über Friedrichshain ?

Fragt sich die Friederike
verlaufen in Supermolly und Donnerstagsbar...

gegen die Wand gefahren und immernoch da.

Da wird's ja ganz interessant langsam.

doctor_best - 18. Apr, 07:31

doctor_best weiß alles viel

ich kenne Friedrichshain nicht nur aus meiner Sprechstunde (MTV und U-Musik liefern mir die seelisch debilen Medienmenschen quasi frei Haus) sonder auch aus persönlichen Erfahrungen. Als eingefleischter Grenzgänger der menschlichen Psyche habe ich mich selbstverständlich rechtzeitig zwischen besetzten Häusern, Ringcenter und Yuppi-Meile einquartiert. Denn in MItte würden mir doch zuviele meiner Patienten beim Einkaufen begegnen.

Aufgrund dieser Erfahrungen erlaube ich mir folgende Kommentare:

1)
Frieder-icke nennt sich die holde weibliche Hainbewohnerin nur im Trend-Idom des Nordkiezes. Oder in Realität. Was davon trifft auf Lizzy zu?

2)
Nicht einmal regelmäßiger Supamollybesuch in Kombination mit Donnerstagsbar schütz auf Dauer vor den Versuchungen der Medienwelt. Zwischen Donnerstagsbar und Supamolly einen Blick auf die Warteschlange vorm Jeton zu werfen, führt hingegen zu herzhaftem Lachen, dies wiederum stärkt die Seele und beugt untherapierbarer Engstirnigkeit vor.

MfG
doctor_best
Lizzy_V4 - 19. Apr, 20:09

real_it_@

F***icke heisst sie nur in Realität.
von Friederichshain hatte sie mal gehört.

Nach jahrelanger Therapie und Hirnwäsche
Verrennt sie sich nach wie vor in die Fangnetze unbekannter Seelenklempner.

wie auch jetzt zur Sitzung.

Medien sind ihr fremd. Sie findet sich dort kaum zurecht.

Kann man da denn überhaupt eine Besserung erwarten, Herr Doctor?

Oder übersteigt das evtl. ihr Kompetenz, Herr Grenzgänger?

Fragt sich Lizzy, die das ja wieder ausbaden muss.

cyankali-sista - 20. Apr, 14:12

Berufskrankheits-check up

oh. dizzy miss lizzy.

bedenklich.
die kompetenz von doctor_best vorzeitig anzuzweifeln ist nahezu verwegen.
der doctor bietet auch nachhilfestunden bei kommunikationsschwierigkeiten fast jeder art. auch das reden in der 3. person und verwenden von bösen wörtern im öffentlichen schriftverkehr sind nicht selten erste warnsignale für sonderbarkeit. Lizzy, dir kann geholfen werden. AB IN DIE FREUNDLICHE ADCLINIC.
Lizzy_V4 - 21. Apr, 20:13

aber nur weil ich Setzer bin,

kann der mir doch deshalb noch längst keine Engstirnigkeit attestieren.
So voll n a z i mäßig –
für’n Friedrichshainer-Dorfpunk find ich das jetzte echt nicht okay.
Da sollten wir noch mal rüber reden, wie ?

Vielleicht bin ich für Gruppentherapie im öffentlichen Sprachverkehr auch einfach noch nicht stabil genug...

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